Vom Namenswechsel zur Namensfindung: Wer bin ich als Autor wirklich?

Vom Lebensratgeber zum Liebesroman – was als Frank W. Kolbe begann, wurde unter dem Namen Eric Fisher zu einer Herzensangelegenheit. Doch heute weiß ich: Man braucht keinen neuen Namen, um neue Geschichten zu erzählen – nur den Mut, sich treu zu bleiben.

Meine ersten Schritte als Autor habe ich ganz klassisch unter meinem echten Namen gemacht: Frank W. Kolbe. Meine ersten veröffentlichten Bücher waren ein spiritueller Roman (2007) und ein Sachbuch – ein Lebensratgeber, der Menschen Mut machen sollte, ihren eigenen Weg zu gehen. Doch irgendwann hat es mich in ein ganz anderes Genre gezogen: in die Welt der Liebesromane.

Mir war schnell klar: Diese Geschichten, voller Herzklopfen, Humor und Gefühl, brauchen einen anderen Rahmen. Ich wollte nicht, dass meine Leserinnen und Leser mich automatisch mit »dem Sachbuch-Autor« in Verbindung bringen. Also entschied ich mich für ein Pseudonym: Eric Fisher – eine sehr persönliche Wahl, denn dieser Name ist eine Hommage an meine verstorbene Großmutter, die mit Mädchennamen Erika Fischer hieß.

Unter diesem Namen habe ich meine ersten Liebesromane veröffentlicht und damit ein Stück weit eine neue Identität erschaffen. Doch je länger ich schreibe, desto mehr spüre ich: Eigentlich braucht es diese Trennung gar nicht.

Ich habe mich als Autor weiterentwickelt. Mein Stil ist gereift, meine Geschichten sind vielschichtiger geworden, und ich stehe heute selbstbewusst zu dem, was ich tue – egal, ob es um romantische Komödien, leise Liebesgeschichten oder spirituelle Themen geht.

Warum sollte ich also zwischen den Genres eine künstliche Mauer ziehen? Ich bin immer noch derselbe Mensch, der schreibt – mit Herz, Leidenschaft und der festen Überzeugung, dass am Ende alles gut wird.

Vielleicht ist es an der Zeit, zu meinen Wurzeln zurückzukehren.

Vielleicht ist der richtige Name für meine Bücher genau der, mit dem alles begonnen hat: Frank W. Kolbe

Meine Bücher

Geschichten über Hoffnung, Liebe, Freundschaft und Menschen, die ihren Weg finden.

Aus dem Schreibzimmer